Weihnachtliche Gewürze und ihre Verwendung

Das gewisse Etwas für Desserts und herzhafte Gerichte

Wenn es im Dezember überall weihnachtlich duftet, kommen Kindheitserinnerungen wieder und man genießt die wohlig-warmen Aromen. Die Gewürze, die diese weihnachtlichen Assoziationen bei uns auslösen, sollen (wie viele Gewürze) nicht nur einen gesundheitlichen Nutzen haben, sondern lassen sich auch verwenden, um Tee, Quarkspeisen oder Hauptgerichten eine festliche, warme Note zu verleihen.
Eine Notiz am Rande: Einige Gewürze (wie auch Kräuter) sind nicht für jeden geeignet. So können einige Gewürze zum Beispiel für Schwangere ungeeignet sein, aber während einer Schwangerschaft wird die Stoffwechselkur sowieso nicht durchgeführt. Sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Sanguinum Therapeuten oder Ihrer Therapeutin über die entsprechenden Lebensmittel.

Gewürznelken

Nelken haben ein intensives, süßlich-würziges Aroma und sind ein wichtiger Bestandteil in weihnachtlichem Gebäck (Lebkuchen, Spekulatius…). Doch auch in Früchtetee, Rotkohl oder in Fleischgerichten (zum Beispiel mit Rindfleisch) und herzhaften Eintöpfen kann das indonesische Gewürz punkten. Übrigens: Nelken enthalten ätherische Öle, die eine leicht betäubende Wirkung haben. So soll das Kauen von Gewürznelken Zahnschmerzen lindern.

Zimt

Beim Zimt gibt es unterschiedliche Sorten, welche geschmackliche (und preisliche) Unterschiede aufweisen. Obwohl Zimt nach einem kleineren Medien-Skandal vor einigen Jahren aufgrund seines Cumarin-Anteils als giftig verschrien wurde, gab es aufgrund von Weihnachtsgebäck wohl keine Vergiftungserscheinungen. Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift, und die Zimtstern-Krise ist lange vorbei. Das leckere Gewürz ergänzt wunderbar Quarkspeisen mit Vanille, Obst-Kompott oder Tee. Auch dem Kaffee kann man etwas Zimt beimischen. Schon mal ausprobiert?

Vanille

Vanille ist ein Gewürz, das aus einer bestimmten Orchideen-Art gewonnen wird. Schneidet man eine frische Schote auf, kann man direkt das umwerfende und süße Aroma der Kapselfrucht genießen. Das frisch herausgekratzte Mark kann direkt zum Kochen verwendet werden. Das Riechen an frischer Vanille soll sogar bei Heißhungerattacken helfen.
Übrigens: In vielen verarbeiteten Lebensmitteln ist meistens nur billiges Vanillearoma erhalten. Wenn „Vanille-Geschmack“ drauf steht, können Sie sich fast sicher sein, dass keine echte Vanille drin ist – diese ist nämlich sehr teuer. Und wer jetzt direkt Lust bekommen hat: hier geht es zu unserem Rezept für cremigen Vanille-Quark.

Sternanis

Wer keine Lakritze mag, kann Sternanis und „normale“ Anis direkt überspringen, da beide etwas lakritzig schmecken. In Hustensäften und Bronchialtees werden die Gewürze häufig eingesetzt, da sie schleim- und krampflösend wirken sollen. In der Küche findet Sternanis Verwendung in vielen asiatischen Fleischgerichten und weihnachtlichem Gebäck. Die ganzen Sterne sind übrigens so schön, dass sie auch oft in Weihnachtsdeko ihren Platz finden. Zum Kochen ist die bereits gemahlene Variante praktischer, verliert allerdings schneller ihr Aroma.

Kardamom

In der weihnachtlichen Küche findet hauptsächlich der Grüne Kardamom Verwendung, es gibt allerdings auch Schwarzen Kardamom (welcher für pikante Gerichte genutzt wird). In asiatischen und arabischen Gerichten schmeckt man oft eine dezente Kardamom-Note heraus, in Curries ist er oft ein Bestandteil der Gewürzmischung.
In einer Gulaschsuppe  passt es übrigens auch als aromatische Ergänzung.

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