Abnehmhürden: Zunehmen durch ständiges Diäthalten

Vom Jojo-Effekt und anderen Diät-Fallen

Diäten sind zum Abnehmen da – warum sie allerdings meistens das Gegenteil bewirken und nachhaltiges Abnehmen anders geht, behandeln wir im dritten Teil unserer Abnehmhürden-Reihe.

Abnehmen – aber wie?

Wer abnehmen möchte, findet ein überwältigendes Angebot an Diäten. Oft orientiert man sich an Freunden und Familie, wenn dort bereits jemand erfolgreich abgenommen hat – manchmal recherchiert man aber auch im Netz oder in Zeitschriften oder Büchern, welche Methode am meisten Erfolg verspricht. Häufig werden bei dieser Recherche aber zwei Punkte vergessen:

1. Nicht jede Methode ist für jeden Menschen gleich gut geeignet.
Hat zum Beispiel ein guter Freund etliche Kilos durch ein straffes Sportprogramm oder eine bestimmte Ernährungsform abgenommen, muss das nicht unbedingt für einen selbst die richtige Methode sein. Der eigene Hormonhaushalt, Probleme mit den Gelenken oder bestimmte Erkrankungen können hier einen Strich durch die Rechnung machen.

2. Nicht jeder Erfolg ist nachhaltig.
Hat jemand sich mit einer Mono-Diät 20 Kilo herunter gehungert, heißt das nicht, dass in zwei Monaten nicht wieder 25 Kilo hinzugekommen sind (Stichwort: Jojo-Effekt). Was man sich mit radikalen Diäten antut (Organe, Herz-Kreislauf, Bauchspeicheldrüse…), steht hier ebenfalls in den Sternen. Beinhaltet das Diätprogramm auch noch Hunger, wird der Stoffwechsel zusätzlich ausgebremst (dazu später mehr).

Der Diät-Markt ist groß und verspricht schnelles Abnehmen

Jede Woche wird in Magazinen eine neue Diät oder Abnehm-Methode gefeiert. Von bekannten Diäten bis hin zu kleinen Diät-Trends ist wirklich alles, was man sich ausdenken kann, dabei. Es gibt fast kein Lebensmittel, an welches noch nicht das Wort „Diät“ rangehängt wurde (Und ja, es gibt auch die Schoko-Diät.)

Richtig schnell viel abnehmen: Das geht natürlich, wenn man wochenlang nur Kohlsuppe, Ananas, Spargel oder Bananen zu sich nimmt. Dass dem Körper dabei verschiedenste Nährstoffe fehlen und hauptsächlich Muskelmasse verloren geht, ist ein unangenehmer Nebeneffekt. Auch in unserem „Cheat Day“-Beitrag haben wir schon über gesunde, natürliche Ernährung gesprochen, und wie weit bestimmte Ernährungsformen davon entfernt sind. Niemand würde ohne die verzweifelte Hoffnung, davon abzunehmen, wochenlang nur Bananen oder Äpfel essen. Je nach ausgewähltem Lebensmittel drohen auch noch ganz andere Schäden – so kann der ganze Fruchtzucker in Obst in den extremen Mengen auch die Leber angreifen oder den Weg für Diabetes ebnen.
Der psychische Aspekt sollte ebenfalls berücksichtigt werden: Folgt man einer genusslosen und einseitigen Diät, knickt man eher ein. Versuchungen werden übermächtig und führen zum Abbruch sowie einem weiteren erfolglosen Diätversuch.

Diäten sind der Stoffwechsel-Killer

Klassische Diäten sind gleich aus zwei Gründen schlecht für den Stoffwechsel: Es wird zu wenig gegessen, und dann auch noch meistens das falsche. Zu wenig Essen vermittelt dem Körper den Eindruck einer Hungersnot – er fährt vernünftigerweise den Stoffwechsel runter, um mit wenig Essen gut über die Hungerperiode zu kommen. Kommt dann eine „normale“ Mahlzeit, droht der Jojo-Effekt: Der Körper langt tüchtig zu. Auch das falsche Essen kann den Stoffwechsel verlangsamen: Zu wenig Proteine und Ballaststoffe und zu viele Kohlenhydrate lassen auch die Muskelmasse schrumpfen und sind eine echte Stoffwechselbremse.

Nachhaltig und gesund abnehmen geht nicht mit Tricks

Eigentlich kennen wir alle die unbequeme Wahrheit: Ein dauerhafter, gesunder Gewichtsverlust lässt sich nur durch eine nachhaltige Ernährungsumstellung erreichen. Dieser Gewichtsverlust ist in der Regel nicht so schnell wie eine Blitzdiät und dementsprechend weniger verführerisch, wenn man nach einer flotten Lösung für das Übergewicht sucht. Und hier setzen die ganzen Diäten an: Sie versprechen schnelle Ergebnisse.
Ob Sie sich für die Sanguinum Stoffwechselkur oder eine andere Methode entscheiden, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Wir möchten Ihnen jedoch ans Herz legen, sich die Methode Ihrer Wahl genau anzusehen und bestenfalls mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen. Dieser sollte Sie vor Beginn auch gründlich untersuchen und bei Bedarf ein Blutbild machen.

In der Sanguinum Stoffwechselkur findet nach einem kostenlosen Infogespräch eine Untersuchung statt. Daraufhin wird ein Ernährungsplan entwickelt und der Therapeut überprüft in regelmäßigen Terminen u.a. das Gewicht und hilft, motiviert zu bleiben.

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