Lenas Sanguinum Tagebuch – Teil 3 – Die zweite Woche

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Lena, 26, ist unsere erste Sanguinum Gastbloggerin und berichtet in unserem Blog von ihren Erfahrungen mit der Sanguinum Stoffwechselkur im Gesundheitszentrum Sanguinum in Hamburg.
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Hello, ihr crazy Abnehm-People!

Ich befinde mich in der zweiten Kurwoche. Was mich ein bisschen überrascht, da ich irgendwie die halbe Woche dachte, es sind schon drei. Aber na gut, dann halt zweite Woche.

Ich habe diese Woche einiges erreicht, aber ich habe 2 epische Kardinalfehler gemacht, die mich rückblickend echt ärgern. Und weil es ja reicht, wenn einer diese Fehler macht, teile ich das jetzt mal hier:

1. Ich habe zu wenig getrunken
Auf der Arbeit habe ich inzwischen immer eine große Flasche Wasser in der Küche und so ein Hipster-Marmeladen-Limonaden-Glas. Wofür das? Für den Sanguinum-Tee aka Pischi-Tee. Irgendwie sieht das netter aus und ich hab das Gefühl, ich trinke was ausgefallenes Icetea-mäßiges. Naja, auf jeden Fall steht das immer bereit und jedes Mal, wenn ich in der Küche bin, trinke ich daraus und komme so auch auf mindestens 2,5 Liter. Aus irgendwelchen Gründen habe ich das zuhause nicht und so habe ich übers Wochenende zu wenig getrunken. So wenig, dass ich nahezu kein Fett abgebaut habe. Und das nervt dann doch maximal.

2. Ich habe zu wenig gegessen
Letztes Mal halte ich noch ein Loblied auf das Mealprep und am Mittwoch erwischt es mich dann selbst. Zu wenig gekocht, zu kleine Mengen vorbereitet, einfach nicht richtig aufgepasst. Kurzum: Ich hatte Hunger. Und zwar richtig. Und dann schaltet der Körper in den Hungerstoffwechsel und verbrennt fast gar nichts. Ergebnis nach zwei Tagen: 300gr weniger, aber davon nur 100g Fettmasse.
Ich habe zwei Tage gebraucht, um meinen Körper wieder einzunorden. Mit Snacks ganz kurz nach den Mahlzeiten, viel Tee und deutlich mehr Gemüse-Portionen.

Jap. So war das. Aber hey, aus Fehlern lernt man. Und es sind auch wirklich gute Sachen passiert, muss ich sagen:

Ich habe abgenommen. Und zwar viel.

Insgesamt 3,3 Kilo reines Fett. In zwei f***ing Wochen. Das sind 2 große Wasserflaschen oder 13 ½ Pakete Butter. Eine Hose ist schon den Weg der Gerechten gegangen, weil sie zu groß war, und alles andere sitzt besser.

Ich habe mit Sport angefangen. Yeah Sport. Voll mein Ding. Leider nein, leider gar nicht. Ich bin seit 2 Jahren in einem Studio angemeldet, aber eher unterstützendes Mitglied. Da die Ernährung aber relativ gut sitzt, dachte ich, es wäre ein guter Moment, Sport mit hinzu zu nehmen. Ergebnis: 600g Fett in 2 Tagen. In your Face, BMI!
Dabei mache ich aber nichts Großartiges, muss ich sagen, da ich zum einem nie vor 8 zuhause bin und zweitens meinen Nachbarn unter mir keine großen Spring- und Hüpf-Sessions nach 22:00 Uhr antun kann. Also gibt es jeden Abend schön 20-30 min Yoga. Diesen Sonntag war ich dann tatsächlich Joggen und es lief echt gut.

Ich habe einen echten Life-Saver gefunden: Kuchenaroma! Kuchenaroma ist der Knaller im MQ. Butter-Vanille-Aroma vor allem. Ganz schön clever von mir, und ich habe mich alleine über den Geruch schon so gefreut. Aber Vorsicht, nicht zu viel, 2-4 Tropfen (je nach Quarkmenge) reichen aus, denn nach geil kommt bitter, musste ich feststellen.

Hier die richtige Dosierung für einen leckeren Snack:
100g Heidelbeeren
2 „gehäufte“ EL MQ (gehäuft heißt rein in die Schale und rauf auf den Teller, das ja immer viel)
½ Viole Butter-Vanille-Aroma
Zimt
2 TL Kokosöl (Anmerkung der Redaktion: Kokosöl ist während der Kur nicht erlaubt.)
Ohne Witz, näher kommen wir nicht ran an Kuchen.

Facebook_31 Das ist auch die ganze Woche über mein Snack gewesen. MQ und Heidelbeeren, die machen im Moment am meistens Spaß. Nach meinem „zu wenig essen“ habe ich das Frühstück um Kiwis erweitert aber mehr Variation an Obst gibt es im Moment nicht, weil mir das völlig reicht.

Frühstück ist auch wie gehabt, Vollkornbrot mit Quark Tomate und Gurke. Wobei ich da endlich meine selbstgezüchteten Balkontomaten essen kann, das ist ziemlich cool.

 

Das beste Gericht diese Woche waren Tatar-Frikadellen mit Zucchini-Möhren-Puffer. Dieses Gericht empfehle ich rückblickend jedem am ersten richtigen Kur-Tag. Frikadellen gehen immer und die Puffer sind so köstlich, dass es einem nicht auffällt, dass die klassische Beilage fehlt. Wie macht sie das nur, fragt ihr euch?

So:
5 Zucchini (4 Grüne, eine gelbe) und 2 Möhren raspeln, Salz, Pfeffer Chili und Curry dazu, wer mag, auch Zwiebeln und Schnittlauch. Ein ganzes Ei und ein Eiklar dazu und mischen. Mittlere Hitze, kleine Patties machen und ca. 2-3 Minuten pro Seite. Das übriggebliebene Eigelb kommt ins Tatar (400g für 2-3 Tage oder für 2 Pers. für 2 Tage) mit Gewürzen und Zwiebeln. Fertig.

06-Sanguinum-Frikadellen
Leckere Tatarfrikadellen (hier mit Pilzen und Gemüse)

Wer jetzt noch nicht genug dreckig gemacht hat, kann Tzatziki-Quark machen, ansonsten einfach den MQ pur.
Pro-Tip: Zucchini in ein Sieb raspeln, ordentlich Salz drüber und 10 Minuten ruhen lassen. Das Salz zieht das Wasser aus dem Gemüse und die Masse hat dann eine bessere Bindung. Ordentlich ausdrücken!

Curry ist mein neuer bester Freund geworden. Der Geschmack ist irgendwie cool und es passt auch zu allem. Den der erste Reflex bei euch wird sein, alles extrem zu salzen. Das ist aber leider semi-optimal. Das extrem Salzige erinnert unsere kleinen, nach Fett suchtenden Körper an Pizza und Pommes. Deswegen: Curry! Schmeckt super intensiv und man kann echt variieren. In den Quark, ans Ei…

Ich habe immer noch keinen Frieden mit Zoodels geschlossen. Ich habe es nochmal probiert und es schmeckte schon besser (Dank Curry und Ei) aber ich kann folgenden Satz echt nicht mehr hören: „Weißt du was genau wie Nudeln schmeckt? Zoodeln.“ Weißt du was genau nach Nudeln schmeckt? Nudeln, verdammt.
Der König dieser Sätze ist Attila Hildmann, seines Zeichens Neu-Veganer und Unsympath. Jedes mal, wenn ich ein Attila Hildmann Video sehe – ganz besonders „Vegane Carbonara“ – was mit Bauchbinden wie „mmh lecker“ versehen ist, frage ich mich, ob das Ironie ist und welcher Mensch einen Brei aus Mandelmus und Wasser auch nur im Ansatz mit Sahnesoße gleichsetzen kann. Guckt euch sowas nicht an. Macht nur aggressiv.
So, das war meine Woche soweit, ich werde jetzt meinen Freund zu einer Runde Yoga nötigen, weil er vorhin eiskalt ein Snickers neben mir gegessen hat.
Trinkt euren Tee und haltet durch! Ich sage nur: 13 ½ Päckchen Butter.

Bleiben Sie dran – Fortsetzung folgt!

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*Anmerkung der Blog-Redaktion: Aufgrund des § 5 Heilmittelwerbegesetz können die Details der Behandlung hier nicht aufgeführt werden. Wenn Sie an der Behandlung bzw. mehr Informationen interessiert sind, wenden Sie sich gerne an einen Sanguinum-Therapeuten in Ihrer Nähe