Ivonne: „Ich möchte wieder 87 kg wiegen“

Ich bin dick, schon immer.

Schon als Kind hatte ich Übergewicht und meine Mutter bekam von unserem Arzt ein Buch „Ihr Kind ist zu dick“. Es war rot mit einer weißen Spiralbindung. Ich kenne mich nicht anders. Selbst wenn ich mal zehn, fünfzehn Kilos weniger hatte – dick war ich immer. Hässlich fand ich mich aber nie. Am hübschesten fand ich mich Anfang 20. Da wog ich etwa 87/88 kg. Und da möchte ich auch wieder hin.

(Fehl-)Diagnose Lipödem

Vor etwa 3 Jahren fühlte ich mich das erste mal so richtig unwohl in meiner Haut. Ich war im Urlaub und hatte mächtige Wassereinlagerungen in den Beinen. Ich hatte in einer Woche fast 11 Kilo zugenommen und sah aus wie die Schwester des Michelin-Männchens. Es folgten etliche Arztbesuche und ich erhielt die Diagnose Lipödem – dies wurde jetzt zu Beginn des Jahres von einem Spezialisten widerlegt – worüber ich aber sehr froh bin.

Magen- und Darmprobleme und niemand konnte helfen

Jedenfalls habe ich in den etzten 3 Jahren zig verschiedene Ernährungsformen ausgetestet. Immer im Hinblick darauf, möglichst wenig Wasser einzulagern. FDH. Keine Kohlenhydrate. Kein. Zucker. Ketogen… und das verbunden mit Bewegung. Ich gehe sehr gerne schwimmen und mache Nordic Walking. Aber dieses Hin und Her verbunden mit sehr unregelmäßigen Mahlzeiten und dann noch das Falsche gegessen… hat meinen Stoffwechsel anscheinend total durcheinander gebracht. Im September 2016 bekam ich riesige Magen-, Darmprobleme. Ständige Übelkeit, egal, was ich zu mir nahm. Erbrechen. Durchfälle. Im November hat es mich dann umgehauen. Wieder Arztbesuche. Blutuntersuchungen. Magen,- Darmuntersuchungen. Bis auf meine Blutwerte alles unauffällig. HALLO!!! Ich „kotze“ mir die Seele aus dem Leib und da ist nix? Meine Ärztin sagt noch, sie könne mir NICHT helfen. Na dann herzlichen Glückwunsch.

Mein Start der Kur bei Sonja Streit

Auf Anraten des Phlebologen (Spezialist für Lipödeme) und da ich auch keinen anderen Weg mehr wusste, machte ich einen Termin bei einer Heilpraktikerin. Sonja Streit aus Badem. Eine Freundin hatte mal von ihr erzählt, als ich sie erschlankt wiedergesehen habe. Sie hat mir Frau Streit sehr empfohlen und gemeint, sie könne mir bestimmt auch bei meinem Magen-, Darmproblemen helfen. Und was soll ich sagen:

Hier bin ich.

Ivonne. 41 Jahre jung. Heute, am 10.04.2017, starte ich mit meiner Sanguinum Stoffwechselkur. Bei einer Körpergröße von 170 cm wiege aktuell 114,8 kg. Keine Überraschung – ich kenne mein Gewicht. Aber heute beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich mega freue.

Die ersten Tage in der Sanguinum Stoffwechselkur

Der 1. Tag ist der sogenanne Schlemmertag. Da darf man noch alles essen, worauf man so Lust hat. Aber warum? Das hab ich die letzten Jahre schon getan und ab sofort läuft alles anders. Gesünder, ausgewogener und vor allem regelmäßig. Also nach der 1. Behandlung erstmal frühstücken. Knäcke mit gekochtem Schinken. Bisschen Gemüse und Obst und ein gekochtes Ei. Dann gibt es 5 Stunden nix. Zwischendurch sind rohe Gemüsesticks erlaubt, die auch nicht auf die Tagesmenge angerechnet werden müssen. Aber ich möchte ohne diese auskommen können. Mittag- und Abendessen bestehen aus Gemüse und Fleisch oder Fisch. Da ich nicht gerne Fleisch esse, bleibt der Fisch, oder halt Kochschinken oder statt des Fleisches Milchprodukte in den angegebenen Mengen. Das ist heute auch alles kein Problem. Heute hab ich frei und Zeit für meine Ernährung. Aber wie binde ich das in meinen Arbeitsalltag ein? Mein Tag beginnt zwischen 2 und 4 Uhr in der Frühe. Ich arbeite auf Wochenmärkten. Ständig Kundschaft. Wenig oder keine Zeit zum essen und trinken. Kaum Zeit, aufs Klo zu laufen – was aufgrund der ständigen Trinkerei aber nicht ausbleibt. Aber irgendwie muss das gehen.

Der Mittwoch, mein 3. Tag in der Kur, ist der bisher schlimmste von allen. Ich denke nur ans Essen. Eigentlich bräuchte ich nur meinen Arm ausstrecken – so wie sonst immer – und hätte eine kleine Köstlichkeit in der Hand. Mein Verkaufsstand ist voll mit den leckersten Backwaren und die hat man tagtäglich vor der Nase. Welch eine Folter. Aber irgendwie hab ich es geschafft, stark zu bleiben. Nach 5 Stunden „hungern“ hab ich meinen vorbereiteten Salat gegessen und war zufrieden und satt. Nach der Arbeit war ich noch im Supermarkt. Gurken, Tomaten, Salat, Möhren, Fisch, Skyr… wanderten in meinen Einkaufswagen, mit dem ich vorbei an Schokolade und anderem Süßkram Richtung Kasse marschierte. Und da ging nix voran. Keinen Zentimeter rückte die Schlange nach vorne. Und da sah ich sie. Im Kassenbereich, meine heißgeliebten Gummibärchen flüsterten mir zu: „Nimm uns mit, nimm uns mit“. Und wie von selbst landeten sie bei meinem Einkauf. Ich bezahlte und auf dem Weg zum Auto sagte ich mir: du mußt ja nicht die ganze Tüte essen – so wie sonst – eine HANDVOLL tut es auch. Ich hatte eine sehr sehr sehr sehr große Hand. Die Tüte war leer und mir kotzeübel. Aber selbst schuld. Zucker ist während der Reduktionszeit in jeder Form nicht erlaubt. Leute, glaubt mir, so elend möchte ich mich nicht wieder fühlen. (Anmerkung der Redaktion: Finden Sie hier einen interessanten Beitrag zum Thema „kleine Ausnahmen“ in unserem Blog.)

Seitdem halte ich mich strikt an die Vorgaben und fühle mich so „leicht“, als würde ich schweben. Kein Kopfweh plagt mich. Meine Antriebslosigkeit ist auch wie weggeblasen und von der Müdigkeit, die sonst immer so präsent war, war auch nix mehr zu merken. Ich meinte sogar schon, meine Hosen würden lockerer sitzen. Taten sie ja auch. Nach 7 Tagen Kur hatte ich 2,8 kg meines Körpergewichtes verloren. Ein grandioser Anfang.

Unsere Abnehmbloggerin: Ivonne, 41

Abnehmbloggerin Yvonne, welche bei Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur ist.Ivonne möchte wieder so viel wiegen, wie sie mit Anfang 20 gewogen hat. Um dieses Ziel zu erreichen, ist sie bei Heilpraktikerin Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur und berichtet hier von ihren Fortschritten.

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