Meal Prep – Effektives Vorkochen zum Abnehmen

Wer Food- oder Fitnessbloggern im Internet folgt, wird schon auf den Trend gestoßen sein: Meal Prep oder Meal Prepping (engl. Mahlzeiten vorbereiten) ist das neue Vorkochen und begeistert zahlreiche Menschen weltweit. Zugegeben, das recht einfache Prinzip des Vorkochens ist den meisten bekannt und es wirkt skurril, „Meal Prepping“ zum neuen Food Trend zu erklären. Es erinnert auch an den „Porridge“-Trend, bei dem sich der altbekannte Haferbrei plötzlich riesiger Beliebtheit erfreute und manche Mütter und Großmütter zum Schmunzeln brachte. Doch wie beim Porridge, welches durch die neue Bewegung um viele neue Variationen bereichert wurde, ist das Meal Prepping im Gegensatz zum „normalen“ Vorkochen etwas weiter gedacht und beschränkt sich in der Regel auch auf gesunde, kalorienarme Mahlzeiten, welche möglichst so zubereitet und verpackt werden, dass sie noch tagelang frisch und lecker schmecken.

Die Vorteile von Meal Prepping

Sei es durch den Job oder Kinder – viele Menschen können nicht jeden Tag frisch kochen. In der Not greift man dann oft auf Alternativen zurück: Essen gehen, Fast Food oder kaltes Mittagessen. Dabei gibt es mindestens vier gute Gründe, sich einmal mit gut organisiertem Meal Prep zu beschäftigen:

1. Eine gesunde und bewusste Ernährung

Wenn man vorkocht, hat man nur einmal die Qual der Wahl, nämlich beim Einkaufen. Hier kann man gezielt nach gesunden und kalorienarmen Lebensmitteln greifen, welche dann zum Essen für mehrere Tage werden. Besonders Kurteilnehmer wissen diesen Vorteil zu schätzen, da sie so immer genau wissen, was in ihrer Mahlzeit steckt.

2. Keine Heißhunger-Entscheidungen

Der oftmals mittägliche Heißhunger hat schon zu vielen ungesunden Entscheidungen geführt – wer sein Essen vorkocht, beugt dem „Schnitzel-Koma“ oder der übergroßen Pizza zum Mittagstisch vor.

3. Zeitersparnis

Wer es doch schafft, jeden Tag frisch zu kochen, kennt den Zeitaufwand, der damit verbunden ist. Auch hier kann Meal Prep von Vorteil sein: Hier kocht man in einem Rutsch gleich für mehrere Tage vor.

4. Geld sparen

Teilweise ist es ja bereits günstiger, in größeren Mengen einzukaufen – und das tägliche Essengehen mit den Kollegen geht definitiv mehr ins Geld als einmal groß Vorkochen. Sie werden sehen, wie viel man durch gute Organisation sparen kann!

Der Meal Prep Plan

Ein guter Plan ist das wichtigste für das erfolgreiche Meal Prepping. Machen Sie sich einen Wochenplan oder suchen Sie sich beispielhafte Wochenpläne aus dem Internet, um ein Gefühl für das Prinzip zu bekommen. Sprechen Sie diesen Wochenplan am besten mit Ihrem Sanguinum Therapeuten ab – er oder sie hat sicherlich tolle Tipps für Sie und kann auch am besten einschätzen, ob Ihr Plan für Ihre Stoffwechselkur geeignet ist.

Wichtig: Beim Meal Prep geht es nicht darum, dass es jeden Tag das Gleiche gibt. Es werden nur die gleichen Zutaten verwendet, welche man dann für jeden Tag neu kombinieren kann. Beliebt für den Anfang sind übrigens Salate, Hähnchenbrust und verschiedenste Gemüsesorten, welche man dann hintereinander zu verschiedenen Gerichten verarbeiten kann (dazu unten mehr).

Meal Prep Ideen für die Sanguinum Stoffwechselkur

Die „Ausrüstung“ und die Lagerung

Die vorbereiteten Gerichte sollten auch sorgfältig verpackt werden, damit sie sich lange frisch halten. Für warme Gerichte (bitte nach der Zubereitung und vor der Lagerung im Kühlschrank abkühlen lassen) bieten sich hitzefeste Behälter an, welche man auf der Arbeit oder daheim einfach kurz mit erwärmen kann. Auslaufsicher sollten die Boxen/Behälter ebenfalls sein, denn niemand möchte gerne eine Salatdressing-Flut in der Handtasche erleben.

Und ein besonderer Tipp für Salate: Das Prinzip der sogenannten Mason Jar Salads (engl. Einmachglas-Salate) schlägt vor, Salate in hohen Einmachgläsern frisch zu halten. Dabei kommt das Dressing ganz nach unten, dann kommt saftiges Gemüse wie Paprika oder Möhren, eventuell auch Apfel, dann kommen Proteine (beispielsweise Fleisch) und darüber die Salatblätter. Aufrecht gelagert hält sich das ganze so einige Tage im Kühlschrank und das Dressing macht den Salat nicht weich, da es ganz unten nur das Gemüse erreicht.

Je nach Lebensmittel können sich die Gerichte im Kühlschrank mehrere Tage lang halten. Natürlich lassen sich einige Gerichte auch wunderbar einfrieren, sodass Sie sie später noch genießen können.

Einige Ideen für Meal Prep Mittagessen

1: Hähnchenbrust und Gemüse

Grundzutaten

  • Hähnchenbrustfilet
  • Rosenkohl
  • Skyr
  • Gurke
  • Grüner Salat

Gerichte

  • Variante 1: Hähnchenbrustfilet mit Rosenkohl & Tzatziki
  • Variante 2: Grüner Salat mit Hähnchen, Gurke & Dressing auf Skyr-Basis

Tipp: Gibt es zum Beispiel zwei Tage hintereinander warmes Hähnchenbrustfilet, kann man es für den ersten Tag in Tomatenmark anbraten und für den zweiten Tag mit Kurkuma und Kreuzkümmel – so schmeckt es immer einzigartig und man hat nicht das Gefühl, jeden Tag das Gleiche zu essen.

2: Garnelen und Gemüse

Grundzutaten

  • Garnelen
  • Paprika
  • Grüner Salat
  • Zucchini

Gerichte

  • Variante 1: Garnelen-Paprika-Zucchini-Spieße
  • Variante 2: Grüner Salat mit Garnelen
  • Variante 3: Ofengemüse (Paprika, Zucchini) mit Ofengarnelen

Tipp: Achten Sie bei Meeresfrüchten immer auf die entsprechende Lagerung und Zubereitung, damit nichts schlecht wird.

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