Tanja: Was ich an einem Tag esse

Vier Wochen sind vergangen und ich habe erfolgreich insgesamt 5 Kilo abgenommen. Das ist schonmal die Hälfte von meinem ersten gesteckten Etappenziel. Ich bin auf einem sehr guten Weg. Es geht voran!

Schön ist es, wenn man den Gürtel der Hose um ein Loch enger schnallen kann. Anfangs habe ich viel Wasser verloren und musste nachts oft aufstehen und zur Toilette. Ich gehe dreimal in der Woche zur Behandlung zu meiner Heilpraktikerin Frau Sylvia Friedrich. Hierbei werde ich auch jedesmal gewogen. Zwischendrin gab es eine Art „Durststrecke“. Durch die Umstellung der Ernährung und durch die Behandlung hatte ich erst einmal ein paar Tage Verstopfung, was mich sehr gequält hat. Aber hierzu wusste meine Heilpraktikerin eine Lösung. Durch eine Bauchmassage wurde die Verstopfung aufgelöst. Außerdem bekam ich anfangs meine Menstruation sehr stark und lange. Es dauerte fast 14 Tage, was aber auch ein Zeichen dafür ist, dass sich der Körper selbst entgiftet. Auch das habe ich ohne Probleme überstanden.

Nach den ersten paar Tagen nach Beginn der Kur dachte ich immer mal wieder, irgendwann muss doch eine „Heißhungerattacke“ kommen. Aber so es war es nicht! Ich habe drei Mahlzeiten am Tag zu mir gekommen und auch die angegebenen Mengen eingehalten. Kohlenhydrate wie Nudeln und Reis sind komplett von meinem Speiseplan gestrichen.

Morgens esse ich meistens Magerquark oder Skyr mit Obst. Den Magerquark mache ich mit wenig Mineralwasser an, ansonsten ist er irgendwie so klebrig im Mund. Am Wochenende gönne ich mir auch mal ein Omelett mit Gemüse zum Frühstück. Dazu gibt es eine Tasse Kaffee mit einem Schuss fettarmer Milch. Darauf kann ich leider nicht verzichten.

Mittags gibt es meistens zwei kleine Scheiben Vollkornbrot oder Vollkornknäckebrot mit gekochtem oder rohem Schinken. Auch mal mit körnigem Frischkäse (Hüttenkäse). Hierzu auch noch eine Anmerkung, wenn ich doch wider Erwarten Hunger bekomme, esse ich zwei Teelöffel körnigen Frischkäse und der Hunger ist weg. Der Frischkäse neutralisiert und senkt den Insulinspiegel wieder, zumindest bei mir funktioniert es so. Dazu gibt es meistens rohes Gemüse in Form von Tomaten, Salatgurke, Kohlrabi, Paprika oder einen Salat. Da ich unter der Woche um die Mittagszeit noch arbeite, gibt es meistens kein warmes Mittagessen. Wenn ich doch mal länger unterwegs bin, brate ich mir am Tag davor Frikadellen, die ich dann mitnehmen kann und auch kalt esse. Das ist auch eine gute Möglichkeit.

Abends koche ich dann meistens warm. Es gibt immer reichlich Gemüse und dazu Fleisch, Hühnchen oder Fisch. Ich achte sehr darauf, dass es nicht täglich dasselbe Abendessen gibt. Wenn ich viel Zeit habe, schaue ich in das Sanguinum-Kochbuch und koche daraus etwas. Außerdem finde ich die Rezepte hier auf der Homepage auch sehr ansprechend. Demnächst werde ich die Partysnacks mal ausprobieren.

Wer gerne Hähnchen mag und nicht verzichten möchte, sollte mal ein Hähnchen im Bratschlauch aus dem Backofen probieren. Die Haut aber bitte nicht mitessen, da in ihr das meiste Fett enthalten ist. Zu dem Hähnchen Karotten und Zucchini mit in den Bratschlauch geben, damit entfaltet sich ein guter Geschmack.

Die Snacks zwischen Frühstück und Mittagessen und zwischen Mittagessen und Abendessen lasse ich meistens aus, da ich keinen Hunger um diese Zeiten bekomme.
Täglich trinke ich 2,5 – 3 Liter Wasser und ggfs. noch Kräutertees dazu. Die angegebene Menge der Flüssigkeiten halte ich strikt ein.

Das Fahrradfahren fällt mir mittlerweile viel leichter. Außerdem werden meine Spaziergänge mit dem Hund länger. Ich freue mich auf den Verlust der nächsten 5 Kilo und werde mir im Anschluß ein neues Ziel setzen. Bis dahin…

Sanguinum Gastbloggerin Tanja (48)

Tanja startet mit 144,5 kg in die Sanguinum Stoffwechselkur. Bei Ihrer Sanguinum Therapeutin Sylvia Friedrich aus Lampertheimgeht sie nun ihr Übergewicht an und möchte in der ersten Etappe 10 Kilo weniger wiegen.