Luisa: Abnehmen auf Festivals?

Ich habe Rock am Ring überstanden

So, da bin ich wieder.  Weitere zwei Wochen mit Sanguinum liegen hinter mir. Zuletzt habe ich euch ja erzählt, dass mir ernährungstechnisch eine große Herausforderung bevorsteht – Rock am Ring. Ich habe hin und her überlegt, ob ich die Stoffwechselkur eine Woche pausieren lassen soll oder nicht. Ich denke, jeder von euch weiß, dass Rock am Ring vor allem für Dosenravioli, Grillen und Party mit viel Alkohol steht. Mal ganz davon abgesehen, dass es auf dem Campingplatz kaum Möglichkeit zur Kühlung von Lebensmitteln gibt. Also, was tun?
Ich habe mich dann dafür entschieden, die Kur fortzusetzen, auch mit dem Wissen, dass ich mich nicht genau an meinen Plan halten kann/werde. Meine Sanguinum Therapeutin hat am Mittwoch vor RaR (Rock am Ring) die Behandlung angepasst, damit ich freitags direkt dorthin fahren kann. So weit, so gut.

Herausforderung: Einkaufen fürs Festival

Das nächste Problem war dann der Einkauf. Was kann man auf ein Festival mitnehmen, wenn es nicht gerade Dosenfutter oder Bratwürstchen sind? Die Einkaufsliste zu füllen war für mich gar nicht so einfach, allzu viel ist mir da nicht eingefallen. In meinem Einkaufswagen sind dann schließlich 3 Dosen Thunfisch (im eigenen Saft), Tomaten, Snackgurken, ein abgepackter Salat, Knäckebrot, Hähnchenbrust, Wasser und eine Packung Bratwürste gelandet. Ich bin also doch fündig geworden und war für die drei Tage ganz gut gerüstet. Gegen den Sanguinum Tee, von dem ich jeden Tag 0,5 Liter trinken soll, habe ich mich ganz bewusst entschieden, da man davon so häufig auf Toilette muss und die sanitären Anlagen vor Ort ja bekanntlich nicht so prickelnd sind.

Das Festival ist dann soweit auch ganz gut verlaufen. Dadurch, dass es so warm war, hatte ich auch nicht so viel Hunger und habe einen Teil von meinem RaR Vorrat wieder mit nach Hause nehmen können. Ein Frühstück unter freiem Himmel hat folgendermaßen ausgesehen: Während die anderen Wasser für ihre 5-Minuten-Terrine gekocht haben, habe ich mich mit meinem Knäckebrot und Hähnchenbrust in meinen Campingstuhl gesetzt und fleißig geknabbert. Ganz habe ich mich aber nicht an den Plan der Kur gehalten. An einem Tag habe ich Bratwurst gegessen und auch Alkohol habe ich während der dreitägigen Party getrunken, natürlich in Maßen. Ein bisschen Spaß muss ja auch sein, schließlich fährt man nicht jeden Tag in „Urlaub“.

Abnehmbloggerin Luisa hat das Festival erfolgreich und ohne Zunahme überstanden

Da unser Campingplatz aber ca. 3 km Fußweg durch Berg und Tal vom Festivalgelände entfernt war, hatte ich an diesem Wochenende ziemlich viel Bewegung und mein schlechtes Gewissen war nicht ganz so laut zu hören. Auf dem Festivalplatz selbst war die Versuchung natürlich 1000 mal größer als auf unserem Zeltplatz. Dort waren gefühlte 100 Essensstände aneinander gereiht, mit allem was man sich nur so vorstellen kann: Pommes, Burger, Wraps, chinesisches Essen etc.. Pommes, ich hätte so gerne Pommes gegessen. Dabei gehören Pommes nicht unbedingt zu den Dingen, die ich sonst gerne esse. Da habe ich auch nur gedacht, es ist alles Kopfsache – man möchte das, was man grade nicht haben kann.
Da meine Freunde aber alle wissen, dass ich die Stoffwechselkur mache, ist die Motivation, sich zusammenzureißen, jedoch sehr groß – und das ist auch gut so.
Nachdem ich wieder zu Hause war, habe ich mich gleich auf die Waage gestellt, weil ich es nicht abwarten konnte. Und siehe da – ich hatte sogar trotz allem ein Kilo abgenommen.

Ich habe mich an die Ernährungsumstellung gewöhnt

Die beiden Wochen danach habe ich mich dann auch wieder genau an meinen Plan gehalten. An das viele bzw. Vorkochen und die Ernährungsumstellung habe ich mich mittlerweile auch gewöhnt. An manchen Tagen könnte es natürlich besser laufen. Hin und wieder bleibt einfach zu wenig Zeit, um sich intensiv ums Essen zu kümmern und das zu machen, was man eigentlich geplant hat. An solchen Tagen gibt’s bei mir dann einfach schnell einen Salat mit Ei, Thunfisch oder gekochtem Schinken. Das ist schnell zubereitet, man kann wahnsinnig viel variieren und es schmeckt an den heißen Tagen immer.
Mein Frühstück fällt meistens recht unspektakulär aus, da ich in der Woche meist unter Zeitdruck stehe. Zwei Scheiben Vollkornknäckebrot mit gekochtem Schinken oder Hähnchenbrust sind da immer schnell „zubereitet“.Wenn ich am Wochenende dann etwas mehr Zeit habe, schnipple ich mir 200 g Obst (meist Erdbeeren, Apfel oder Kiwi) in 120 g Magerquark, den ich mit Wasser anrühre. Im Großen und Ganzen ist das alles wirklich wenig Aufwand für so ein tolles Ergebnis.

Ich habe auch an Umfang verloren!

In der letzten Woche wurden noch einmal meine Körpermaße genommen und ich habe bereits 10 cm an Hüftumfang und 6 cm an Taillenumfang verloren – das merke ich auch an meinen Hosen, die nicht so langsam aber sicher immer größer werden. Dadurch, dass ich wöchentlich drei mal zu meiner Heilpraktikerin zum Wiegen muss, überlegt man sich eben auch drei mal, ob man eine Sünde riskiert oder nicht. Die häufige und regelmäßige „Kontrolle“ ist für mich sehr wichtig und genau der Rahmen, den ich brauche, um meinen Plan durchzuziehen. Was ich jetzt unbedingt noch in Angriff nehmen möchte ist das Thema Sport. Bisher habe ich es geschafft, ein paar mal auf meinem Hometrainer zu radeln. Es macht allerdings nicht ganz so viel Spaß, wenn man beim Sport nur auf eine Wand starrt.
Ich hoffe, dass ich es bis zum nächsten Mal schaffe, mich in ein Schwimmbad zu trauen um ein paar Bahnen zu schwimmen, damit die Pfunde noch schneller schmelzen und mein Stoffwechsel so richtig in Schwung kommt.

Bis dahin, eure Luisa
aktuelles Gewicht: 102,5 kg

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Mein Rezept für Spargel-Schinken-Pfanne

  • 250 g grüner Spargel
  • 250 g weißer Spargel
  • 200 g gekochter Schinken
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • verschiedene Kräuter

Zubereitung:

Den weißen Spargel waschen, schälen und in Stücke schneiden (vom Ende vorher ca. 1 cm abschneiden). Den grünen Spargel waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Schinken in kleine Scheiben schneiden. Eine Pfanne erhitzen, weißen Spargel hineingeben und dünsten. Den grünen Spargel etwas später hinzugeben, da er meist etwas dünner ist und nicht so lange braucht, bis er gar ist. Beides dann ca. 15 Minuten in der Pfanne braten. Schinken hinzugeben und kurz mit braten. Alles mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und verschiedenen Kräutern würzen – fertig!

Unsere Abnehmbloggerin: Luisa, 26

Luisa möchte 40 Kilo abnehmen – um dieses Ziel zu erreichen, ist sie bei Heilpraktikerin Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur und berichtet hier von ihren Fortschritten.

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