Ivonne: „Die 95 steht vor dem Komma“

Der Winterblues ist da

Willkommen im „Hafen 95 kg“. Wir sind eingefahren. Ich bin tatsächlich hier angekommen. Heute steht die „95“ vor dem Komma und ich freue mich riesig. Ganz ehrlich – die letzten Wochen hab ich wirklich daran gezweifelt, das zu schaffen. Gezweifelt an meinem eigenen Willen und auch gezweifelt an meinem eigenen Zeitmanagement.
Im Moment geht es bei mir wieder sehr turbulent zu. Mein Kalender ist proppevoll. ABER – das ist auch gut so. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden, das Wetter eher trüb ist und der Winter vor der Tür steht. Die See wird ruhiger. Ich kenne mich – dann werde ich träge und liege gerne mal in meiner Koje. Seit 3 Jahren nenne ich das den „Winterblues“. Es fällt mir dann sehr schwer, mich aufzurappeln und aktiv zu sein. Aber mein Kalender lässt es gar nicht erst zu, mich hinzusetzen. 🙂

Neben meinem Hauptberuf und meiner Selbstständigkeit habe ich mir selbst viele Termine eingetragen. Ich ziehe um – innerhalb meiner Wohnung. Das ist mega spannend. Mein kleines Büro ist jetzt mein Schlafzimmer. Mein Büro ist jetzt in meinen begehbaren Kleiderschrank integriert und mein Nagel- und Fusspflegestudio findet in meinem „alten“ Schlafzimmer seinen neuen Platz. Schöne Nägel mache ich derzeit noch im Anbau, der letztendlich der neue Empfangsbereich werden soll. Dann gibt es noch einen Wohn- und Essbereich und ein Badezimmer. Und das Ganze auf 65 Quadratmeter Wohnfläche. Da ist während der Renovierungsphase Chaos vorprogrammiert. Das nennt man dann nicht „Wohnen und Arbeiten“ sondern „Arbeiten und Wohnen“. Aber kurze Wege sorgen für Zeitersparnis. Zeit, die ich dringend für andere Sachen benötige.

Yoga tut mir gut

Ich lasse mich gerade zur kosmetischen Fusspflegerin ausbilden und besuche eine Abendschule. Und ich investiere nach wie vor viel Zeit zum Kochen und in mein Sportprogramm. Vor einigen Wochen habe ich ja mit dem Yogakurs begonnen. Ich kann es jedem nur empfehlen. Es ist wirklich gut für Körper, Geist und Seele. Super zum Entspannen und Energie tanken. Man muss sich einfach nur darauf einlassen. Zu Hause versuche ich dann mindestens 2mal wöchentlich auf der Yogamatte zu turnen. Hier übe ich mich in Pilates und natürlich auch im Yoga. Diverse Lektüren helfen mir dabei, die Übungen zu lernen und richtig auszuführen. Das ist wichtig, um den Körper effektiv zu straffen und zu formen. Was widerum bitter nötig ist. Nach 20 Kilo Gewichtsverlust passe ich mittlerweile in Kleidergröße 40/42. Nur meine Haut ist noch nicht ganz bei dieser Konfektionsgröße angekommen. Es dauert… und erwartet Geduld.

Meine Ernährung habe ich im großen und ganzen im Griff. Obwohl ich mich hin und wieder auf der Nebenstrecke ertappe. Dann muss ich mich immer selber austricksen. Es gibt Tage, an denen wegen Zeitmangel nichts Vorgekochtes im Kühlschrank steht. Dann fahre ich kurz mal neben der Fahrrinne und ärgere mich über mich selbst, nicht gut vorbereitet und 100%ig konsequent gewesen zu sein. Jetzt steh’n in meinem Kalender auch Termine zum Kochen. Eigentlich lächerlich – aber zur Zeit funktioniert es bei mir nur so. Durch die vielen Aufgaben fahre ich derzeit nur noch einmal statt dreimal pro Woche zu meiner Heilpraktikerin Sonja Streit zum Wiegen. Das stellt an sich auch kein Problem dar, aber für mein schlaues Köpfchen ist das von großem Nachteil. Das denkt dann oft: „Das Stück Kuchen kannst jetzt aber essen. Wiegen ist erst in 4 Tagen“. Deshalb stehe ich jetzt morgens immer zu Hause auf der Waage und kontrolliere mich selbst. Das funktioniert zum Glück ganz prima.

Die alten Essgewohnheiten locken

Erschreckend ist für mich aber nach wie vor, wie ich ganz oft versucht bin, in diese alten Essgewohnheiten zu verfallen. Mag es durch Zeitmangel oder durch stressige Situationen im Alltag entstehen. Ich bin jetzt seit über 6 Monaten in der Sanguinum-Stoffwechselkur, und in letzter Zeit fällt es mir oft schwer, die neue Ernährungsweise als neues und gesundes System zu verinnerlichen. Aber vielleicht wird das auch immer so bleiben. Mir wird immer klarer, das ich jahrelang eine Essstörung hatte. Keine Bulimie oder Magersucht. Fresssucht wäre auch übertrieben. Vielleicht unbewusstes Frustessen, Ablenken mit Süssem, Selbstbelohnung. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, das es MEIN PROBLEM ist und ich wahrscheinlich lebenslang bewusst entscheiden muß, wenn es ums essen geht. Nur so kann ich gesund abnehmen, auf Dauer das angestrebte Gewicht halten und auch gesund bleiben.

In diesem Sinne, wünsche ich allen eine schöne Zeit, bis wir uns hier wiedersehen.

PS: Auch das Schreiben meines nächsten Berichtes steht jetzt in meinem Terminkalender. Verrückt. 🙂

Unsere Abnehmbloggerin: Ivonne, 41

Abnehmbloggerin Yvonne, welche bei Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur ist.Ivonne möchte wieder so viel wiegen, wie sie mit Anfang 20 gewogen hat. Um dieses Ziel zu erreichen, ist sie bei Heilpraktikerin Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur und berichtet hier von ihren Fortschritten.

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