Abnehmen in den Wechseljahren

Erfahrungen und Tipps zum Abnehmen im Klimakterium

Sanguinum Therapeutin Veronika VerchIn den Wechseljahren nehmen viele Frauen zu – Sanguinum Therapeutin und Heilpraktikerin Veronika Verch aus Kirchseeon beantwortet heute die wichtigsten Fragen rund ums Abnehmen in dieser Zeit der hormonellen Veränderungen.

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre (auch Klimakterium genannt) bezeichnen bei der Frau sozusagen die zweite Phase der hormonellen Umstellung. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Zeit der Fortpflanzung zuende geht – das heißt, dass die Funktion der Eierstöcke nachlässt und somit vor allem die Gestagen- und Östrogenproduktion (= Geschlechtshormone) geringer wird. Das wiederum führt zu Schwankungen im Menstruationszyklus bis hin zum völligen Erlöschen der Periode.

Wichtig ist, dass diese Lebensphase, die ca. zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr liegt, trotz möglicher Beschwerden keine Krankheit ist – es ist eine Zeit der körperlichen, sozialen und familiären Veränderungen. Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten können, sind beispielsweise Hitzewallungen, Schlafstörungen, Herzklopfen oder innere Unruhe.

Welche Besonderheiten gibt es in Bezug auf Körpergewicht und Abnehmen in den Wechseljahren?

In den Wechseljahren nimmt bei ca. jeder zweiten Frau aufgrund der hormonellen, psychischen und stoffwechselbedingten Veränderungen das Körpergewicht zu. Oftmals sind es gerne die Oberschenkel und die Hüftregion, an denen sich die Pfunde niederlassen. Dieses empfinden viele Patientinnen als störend.
Grundsätzlich ist Abnehmen in den Wechseljahren am erfolgreichsten, wenn die Ernährung umgestellt wird. Bei Sanguinum setzen wir auf ein ausgewogenes Ernährungskonzept mit viel frischem Gemüse, hochwertigen Eiweißquellen sowie einer kohlenhydratarmen Kost und wertvollen Ölen. So haben zum Beispiel kaltgepresste Öle einen hohen Anteil an Vitamin E, welches sich positiv auf trockene Schleimhäute und weitere klimakterische Beschwerden auswirkt.

Welche Tipps machen die Wechseljahre angenehmer?

Wichtig ist es allgemein in dieser Lebensphase, mehr auf sich und seinen Körper zu achten. Körperliche Bewegung (Radfahren, Wandern, Schwimmen…), aber auch bewusste Pausen z.B. mit Autogenem Training oder Meditation tragen zum Wohlbefinden bei. Ein Stresstagebuch kann helfen, Stresssituationen zu erkennen und die Stressbelastung zu senken (mehr zum Thema in unserem Beitrag „Stress – der Abnehm-Killer“). Auch ausreichend Schlaf ist (nicht nur in den Wechseljahren) von großer Bedeutung für die körperliche und seelische Gesundheit. Genießen Sie die schönen Dinge des Lebens!

Welche Erfahrungen haben Sie in Ihrer Praxis gemacht?

Meine Erfahrungen mit Patientinnen in den Wechseljahren unterscheiden sich kaum von Erfahrungen mit Patientinnen, welche noch nicht in dieser Lebensphase angekommen sind oder schon darüber hinweg sind. Jede Frau ist einzigartig, so auch ihr Körper und ihre Stoffwechsellage. Dies gilt es individuell herauszufinden und sie dabei gegebenenfalls naturheilkundlich mit ihren Beschwerden zu begleiten und zu unterstützen. Hier trägt die Ernährung aber schon einen großen Teil dazu bei.

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