Lenas Sanguinum Erfahrungsbericht – Teil 14 – Voll erkältet

Sanguinum-Gastbloggerin-Lena_Potrait Lena, 26, ist unsere erste Sanguinum Gastbloggerin und berichtet in unserem Blog von ihren Erfahrungen mit der Sanguinum Stoffwechselkur im Gesundheitszentrum Sanguinum in Hamburg.
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Hello again und schnupfige Grüße aus Hamburg!

Jaaaa, dieser Kelch ist leider nicht an mir vorüber gegangen, und diesmal war es kein leichtes Unwohlsein oder eine kleine Männergrippe, nein es war eine richtige dicke Erkältung mit allem, was dazu gehört. Ekelhaft, ich hasse es. Dicker Kopf, dicke Nase, ciao, Konzentration! Deswegen gibt es von der Gewichtsfront nicht so viel Neues, denn ein kranker Körper will seine Reserven nicht hergeben und bunkert alles, was er hat. ABER! 19,2 Kilo sind es jetzt weniger. Die 20 winkt, das Ziel ist nahe! Unfassbar, dass ich so weit gekommen bin und es echt fast geschafft hab! Da kribbelt es mir vor Freude in der roten Rudolf-Rentier-Schnupfen-Nase. Sieht ja fast schon festlich aus, möchte ich sagen.

Deswegen hier ein kleiner Exkurs zum Thema Kranksein und Kur/Diät. Generell sind wir vitamintechnisch bestens versorgt in dieser Zeit, da kann man wirklich nicht meckern, aber manchmal kommt man einfach nicht drum rum. Und wie bereits gesagt, der Körper hält, sobald er krank ist, alle seine Reserven fest, und dabei ist ihm leider egal, dass wir selbst grade mit allen Mitteln versuchen, die Reserve-Röllchen los zu werden. Also Mädels und Jungs, kuschelt euch in eure Tempos und konzentriert euch aufs Gesundwerden, der Rest rückt nach. Um schnell wieder fit zu werden, braucht unser angeknackster Körper in dieser Zeit durchschnittlich 30% mehr Eiweiß. Na, zum Glück kenne ich jetzt das Quark-Auflauf-Rezept

Ansonsten sind es wirklich die Hausmittel, die am besten helfen. Schön inhalieren, Pfefferminz-Öl auf die Brust zum Durchatmen, alles, was Oma schon immer wusste. Medikamente à la Aspirin Komplex sind etwas schwierig, muss ich sagen (Anmerkung der Redaktion: Sprechen Sie Medikamentennahme am besten immer mit Ihrem Sanguinum Therapeuten ab.). Generell sollte man ja nichts auf leeren Magen nehmen, in der Kur sind aber keine „schweren Lebensmittel“ in uns, alles schön leicht und gesund. Deswegen sind mir diese Mittelchen immer etwas auf den Magen geschlagen. Wenn der Kopf aber dick ist und man auf Arbeit nicht unbedingt mit dem Kopf in der Dampf-Schüssel hängen kann (kann ja schon so manches Meeting erschweren), empfehle ich Aspirin & Co. direkt nach dem morgendlichen Brot zu nehmen. Die Kohlenhydrate isolieren das Medikament ganz gut und es schlägt nicht ganz so doll auf den Magen.

Eine Sache ist mir aber aufgefallen: Früher, also in der grauen Vor-Kur-Epoche, habe ich eine Woche richtig flach gelegen und danach noch 2 Wochen mit den Nachwehen gekämpft (Rest-Schnupfen, Husten). Jetzt: 5 Tage und alles war fein! Komplett regeneriert. Auch generell hat mich der Infekt nicht so komplett aus dem Leben geschossen wie sonst. Jaja, was sich so alles verändert hat, ist schon erstaunlich. Von der „Rette dich selbst, lass mich hier zurück“ – Stimmung war nichts mehr zu sehen.

Vielleicht hat mich das Kranksein weich gemacht, aber ich habe tatsächlich meine Frieden mit Zoodles geschlossen. Ich habe mich nochmal an eine gesunde Bolognese gewagt und sie war köstlich. Tatar mit ordentlich Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Zwiebeln sind geschmackstechnisch die Lösung für jedes fade Essen, habe ich festgestellt. Kleingeraspelte Karotten dazu und, wer mag, noch Paprika.Wenn man die selbstgemachte Tomatensuppe noch hat, die zugeben und ordentlich einkochen lassen. Oder passierte Tomaten. Aber das ist schwierig, denn hier gibt es endlose Zuckerfallen. Bei fast alles Dosen sind Unmengen Zucker zugesetzt. In der Bioabteilung findet man aber manchmal Produkte, in denen wirklich nur Tomaten sind. Etiketten checken ist immer wichtig! So hab ich zum Beispiel auch bemerkt, dass sogar im Steak-Pfeffer Zucker enthalten ist. In Pfeffer! Wie bekloppt ist das denn. Und nicht nur Zucker, nein, auch Zuckersirup und Maltrose. Das gilt leider auch für viele Gewürzmischungen. Deswegen immer alles checken. Better Safe Than Sorry! Aber weiter im Text! Zucchini in Streifen schneiden, salzen und nur kurz in der Pfanne durch die Soße ziehen. Fertig ist das Ding!

Noch ein heißer Geheimtipp: Schwarzwurzeln. Derbe lecker. Und im Blüree ein echter Hit. Die Konsistenz ist etwas cremiger als der Blumenkohl allein und so kommen wir Kartoffelpüree extrem nah. So, mehr Neues gibt es gar nicht. Ich nähere mich dem Ende. Es bleibt spannend.

Sanguinum-Rezepte: Lenas "Blüree" mit Schwarzwurzeln und Zoodles mit Bolognese