Tanjas Sanguinum Tagebuch – Teil 1 – „Alles eine runde Sache“

Tanja Sanguinum
Tanja, 47, ist eine unserer Sanguinum Gastbloggerinnen und berichtet in unserem Blog von ihren Erfahrungen mit der Sanguinum Stoffwechselkur in der Praxis von Dr. med. Oliver Hahn.
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Die erste Woche

Ich war immer sportlich, immer dünn, immer hormonell ausgeglichen. Nun bin ich – mit 47 Jahren – in der Mitte meines Lebens und alles was immer war ist nicht mehr. Es ist nicht schlechter, nein, das meine ich nicht. Ich denke, ich habe den Zenit erreicht: Familie, Arbeit, Freunde – alles eine runde Sache. Leider auch ich, ja ich kann es nicht leugnen: ich bin rund. Ich korrigiere mich: Ich bin rund geworden. Denn wie gesagt, ich war immer sportlich, immer dünn, immer hormonell ausgeglichen.

„Rubens würde mich sofort zeichnen wollen.“

Noch bis 2015 lief ich zweimal im Jahr einen Halbmarathon. Nicht weit vorne, eher gemütlich im hinteren Mittelfeld. Dort – gut eingebettet zwischen Hobbysportlern jeden Alters – war ich in meiner Komfortzone. Ganzjähriges, regelmäßiges Training boten mir einen dauerhaften Leistungsstand, mit dem ich einen Halbmarathon nicht als Kraftakt, sondern als schönes Event empfand. Vor manch einem Startschuss hieß es bezogen auf die Startposition „Vorne die Bleistifte, hinten die Radiergummis“. Ja, ich war ein Radiergummi, aber einer von den schmalen, länglichen und dünnen halt. Radiergummi bin ich geblieben, aber nun eher so ein runder, leicht knubbeliger. Auch wieder im Mittelfeld, allerdings nun im körperlichen Mittelfeld. Bauch und Beine sind rundlich geworden. Rubens würde mich sofort zeichnen wollen. Aber ich lebe nicht im Barock, sondern die Mitte meines Lebens liegt in der Gegenwart, der späten Neuzeit. Wie auch in der Kunst, so kam mein Wechsel mit der Zeit. Weniger Lauftraining, mehr Geselligkeit, Prämenopause. Das ganze ohne Ziel und somit ohne Medaille, stattdessen 15 Kilo plus. Rauf auf den Körper, einfach so, schleichend, regelmäßig und schmerzfrei.

Damit ist jetzt Schluss, der unerwünschten Gewichtszunahme setze ich ein Ende.
Und mehr noch, ich gebe meine 15 Kilo wieder ab, ebenso schleichend, regelmäßig und schmerzfrei wie sie gekommen sind. Mein Trainingspartner heißt „Sanguinum“ und unser Startschuss fiel vor 5 Tagen.

Das erste Kennenlernen fand in der Praxis Dr. Hahn in Köln statt. Dr. Hahn wird quasi mein Coach sein. Seine Assistentinnen unterstützen ihn auf herzliche Art dabei und bilden mein Trainerteam. Nach ausführlichem Erstgespräch inklusive Anamnese und Aufklärung trat ich auch gleich an die Startlinie: Körperanalyse- und Vermessung, Anfangsgewicht sowie die erste Behandlungseinheit wurden problemlos durchgeführt und ich in meinen Alltag entlassen.

Und da bin ich nun, und fühle mich gut.

Kohlenhydraten muss ich nicht in Gänze davon rennen, im Gegenteil, mit Ihnen starte ich meinen Tag: Zwei Scheiben Vollkornknäckebrot mit Gurkenquark, Tomaten und frischen Kräutern können sich als Frühstück durchaus sehen lassen. Auch den Rest des Tages esse ich reichlich. Womöglich Hungern zu müssen, war meine größte Sorge. Doch unbegründet, ich werde satt.

_sanguinum_blog_tagebuch-tanja-fruehstueck Mehr als das, mein Speiseplan füllt Teller und Magen. Salat in Hülle und Fülle, reichliche Mengen an Gemüse, Fisch und Fleisch, Eier und Magerquark sowie eine gute Menge Obst füllen meinen Magen und machen mein Herz froh. Einen knurrender Magen und unleidliches Gemüt würden weder ich, noch mein Umfeld ertragen. Zweimal war es kritisch in den vergangenen fünf Tagen. Kurz vor knapp bezogen auf unerwünschte kulinarische Ausreisser. In beiden Situationen hatte ich mir zuviel zugemutet und nicht auf regelmäßige Mahlzeiten geachtet. Da wollte mein Körper gleich zurück in die alten Trainingsgewohnheiten: Kohlenhydrate, am liebsten als Kuchen waren bereits zum Greifen nahe, als mein Verstand sich in letzter Sekunde eines besseren besann.

Moehrensalat-und-Cappuccino
Ein kleiner Ausrutscher: Cappuccino

So zeigte mein ausgestreckter Finger beim Besuch in einer Kölner Filiale einer großen Cafekette bereits auf den Käsekuchen in der Auslage, aus meinen Mund kamen aber – als Rettungsranker in letzter Sekunde – die Worte „einmal Möhrensalat mit Koriander bitte“. Den eigentlich zum Kuchen dazugehörigen Cappuccino konnte ich leider nicht mehr verhindern. Da war die Sprache dann doch schneller, als der Verstand. Aber ich bin sicher, dies werde ich und auch mein Trainingsteam mir verzeihen. (Anmerkung der Redaktion: Cappuccino und weitere Getränke mit aufgeschäumter Milch sind während der Kurphase nicht erlaubt.)

ln Kürze steht die nächste „Leistungsanalyse“ an, und ich kann sagen, ich bin sehr gespannt, was die erste Woche Sanguinum-Kur mir Schönes beschert hat.