Luisa: Beinahe 20 Kilo abgenommen

Endlich unter 100 Kilo

Nicht mehr weit bis zur magischen 20 kg Grenze! Ja, ihr habt richtig gelesen und ich bin so froh, das sagen zu können. Es ist wirklich unglaublich, aber ich habe jetzt insgesamt schon 19,2 überflüssige Kilos hinter mir gelassen (aktuelles Gewicht: 96,4 kg).  Es fehlen nur noch 800 Gramm, bis ich mein nächstes Etappenziel erreicht habe, und die knacke ich hoffentlich diese Woche noch. Ich weiß ehrlich nicht, wann ich das letzte Mal unter 100 Kilo gewogen habe, aber es fühlt sich richtig gut an! Als Frau Streit mir zu Beginn der Kur gesagt hat, dass ich bis Mitte/Ende des Sommers schon 20 Kilo abgenommen haben könnte, wenn ich mich genau an den Plan halte, habe ich noch nicht wirklich daran geglaubt. Weder, dass ich das durchhalte, noch dass es so schnell geht. Immerhin habe ich ja vorher auch einiges ausprobiert – ohne Erfolg.

Ihr müsst entschuldigen, wenn ich grade etwas ausflippe, aber es sind fast 20 kg in nur drei Monaten!!! Ich bin zwar noch lange kein Leichtgewicht, vielleicht werde ich das auch nie sein, aber ich fühle mich schon jetzt 100 mal wohler in meinem „neuen“ Körper. Ich muss euch allerdings auch ein Geständnis machen. Grundsätzlich sind die letzten Wochen zwar ganz gut gelaufen, aber an einem Tag konnte ich den Verführungen nicht widerstehen. Es stand mal wieder ein Geburtstag vor der Tür und da ich Urlaub hatte, habe ich mich den ganzen Tag den Vorbereitungen für die Party gewidmet. Und was gehört zu einer guten Party? Genau, gutes Essen. Als ich dann in der Küche stand, ist mir der Duft von frischen Pizzaschnecken aus dem Ofen um die Nase geweht, ich habe kleine Desserts mit Brownie, Erdbeeren und Vanillecreme zubereitet und dazu noch einige Salate. Es war die reinste Folter. Vor allem, weil ich kaum Zeit hatte, mich um mein Essen zu kümmern und mein Magen sich doch so langsam bemerkbar gemacht hat. Dass ich mich während der Vorbereitungen zusammenreißen konnte grenzt auch schon fast ein Wunder.

Naja, als der Abend dann kam und ich noch immer keine Zeit hatte, etwas zu essen und die ersten Gäste schon da waren, bin ich der Versuchung erlegen. Viel habe ich zwar nicht gegessen, dafür aber das Falsche – Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. Das schlechte Gewissen ließ nicht lange auf sich warten. Am nächsten Morgen zeigte die Waage mir dann wieder 1 Kilo mehr an. Kein schönes Gefühl, aber auch kein Weltuntergang. Wie sagt man so schön? Aufstehen, Krone richten und weiter geht’s. Und genau so habe ich es dann auch gemacht. Nächster Abend – wieder ein Geburtstag. Diesmal habe ich kurz vor der Party einen bunten Salat gegessen und habe den Abend so super mit Wasser überstanden.

Rezept für Salatdressing:

1 EL Walnussöl
etwas Wasser
1 TL weißer Essig
Salz
Pfeffer
verschiedene Kräuter
evtl. etwas Zitronensaft

Das gute am Salat ist, dass er nicht so viel wiegt, und die Portionen deshalb recht groß ausfallen. Und schon stand der nächste „Ausnahmezustand“ vor der Tür: Eine Mädelstour nach Düsseldorf zu einem Konzert. Die Mädels haben fleißig geplant, wer was mitbringt, damit wir in der dreistündigen Zugfahrt bloß nicht verhungern. Zum Glück war unter den Mädels auch eine Mitstreiterin. Wir haben uns dann während der Zugfahrt mit einem bunten Allerlei an Rohkost vergnügt. Es tat gut, nicht die Einzige zu sein, die „eingeschränkt“ ist. Das klingt, als wäre das alles eine Art Handicap. Aber das ist es nicht, ganz im Gegenteil. Ich weiß, wofür ich es tue und dass ich dadurch eindeutig an Lebensqualität gewinne.

Salat zum Mittagessen (Anmerkung: Hartkäse und Walnüsse werden während der Kur nicht empfohlen)

Aussortieren im Kleiderschrank…

Meine Mutter hat vorgestern zu mir gesagt, dass ich aussehe, als wäre ich einfach insgesamt etwas „eingegangen“. Damit wollte sie sagen, dass ich schön gleichmäßig abnehme. Ich selbst sehe das an mir noch nicht so, wenn ich in den Spiegel schaue. Auch wenn ich es an den Kleidergrößen eindeutig spüre. Als ich dann noch einmal in meinen Schrank geschaut habe, habe ich ein paar Sachen anprobiert, in die ich schon länger nicht mehr reingepasst habe. Danach habe ich meinen Schrank komplett ausgeräumt und in drei Stapel aufgeteilt: den „zu groß“ Stapel, den „passt jetzt“ Stapel und den schönsten, den „passt mir bald wieder“ Stapel. Ich freue mich riesig darauf, genau diese alten Sachen wieder tragen zu können. Es sind viele schöne Kleidungsstücke dabei, denen ich nachgetrauert habe, weil ich nicht mehr hineingepasst habe.

Ich bin ins Schwimmbad gegangen!

Und wenn die wieder richtig gut sitzen, dann denke ich, dass auch die letzte Zelle meines Körpers realisiert, dass es endlich wieder deutlich weniger „Luisa“ gibt. Übrigens habe ich mich überwunden und bin tatsächlich in ein Schwimmbad gegangen. Einige mögen sich jetzt fragen „na und, was ist da auch schon dabei?“ Aber für mich war das wirklich eine schwere Entscheidung. Ich war mindestens seit 10 Jahren nicht mehr freiwillig in einem Schwimmbad, obwohl das ein Sport ist, der mir wirklich Spaß macht. Ich habe mich einfach zu unwohl gefühlt und geschämt. Besonders im Sommer, wenn dort andere mit ihrem vermeintlich perfekten Körper rumplantschen. Der Gedanke, dass ich nicht mehr allzu lange so aussehen werde und mein Körper sich zum Positiven verändern wird, hat mir den Gang erleichtert. Und dabei habe ich auch festgestellt, dass die anderen dort gar nicht so perfekt sind. Es geht letztendlich auch nicht um Perfektion, sondern einfach darum, sich wohlzufühlen – und genau das ist mein Ziel. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

Eure Luisa

Unsere Abnehmbloggerin: Luisa, 26

Luisa möchte 40 Kilo abnehmen – um dieses Ziel zu erreichen, ist sie bei Heilpraktikerin Sonja Streit aus Badem in der Sanguinum Stoffwechselkur und berichtet hier von ihren Fortschritten.

Sie sind ebenfalls neugierig geworden und möchten in einem kostenlosen Informationsgespräch mehr erfahren? Ihren persönlichen Sanguinum-Therapeuten finden Sie hier.