Angie: 23 Kilo abgenommen

Es geht stetig (gewichtsmäßig) bergab

Hallöchen, heute melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Auch wenn der Sommer gemächlich zu Ende geht und die leichten Anziehsachen so langsam wieder im Schrank verschwinden müssen, habe ich trotzdem gute Laune und freue mich, dass es zwar sehr langsam, aber stetig gewichtsmäßig weiter bergab geht.

So wenig Gewicht hatte ich in diesem Jahrtausend noch nicht

Inzwischen bin ich bei knapp 23 kg Abnahme angelangt und es ist noch kein Ende in Sicht. Mal schauen, wie weit ich noch runtergehe. Ich würde ja gerne die 70 kg erreichen, aber ich habe immer gesagt, dass ich aufhöre, wenn ich mich richtig wohl fühle. Und das kann ich bis jetzt noch nicht behaupten. Ich fühle mich zwar schon viel wohler, aber das „richtig wohl“ ist noch nicht in Sicht. Mein letztes Etappenziel, also das Gewicht von 87 kg, welches ich vor 3 Jahren hatte, als ich aufhören musste, habe ich ja Gottseidank bereits unterschritten. Jetzt bin ich bei ca. 85 kg. So „wenig“ Gewicht hatte ich in diesem Jahrtausend noch nicht. Ich bin froh und stolz, dass ich weiterhin motiviert bin, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich denke, das liegt darin begründet, dass man sich 1. ja schon viel viel leichter fühlt und es darum manchmal nicht so einfach ist, immer konsequent zu bleiben und 2. so nach den 7 Monaten, die ich inzwischen dabei bin, mal einfach Lust hat, sich zwischendurch mal was zu gönnen. Immer verzichten wäre zwar der richtige Weg, aber halt verdammt schwer. Frau ist halt auch nur ein Mensch!

Ich habe mehr als 40 Packungen Margarine abgenommen?!

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich die ersten 10 Kilo abgenommen hatte, hat meine Heilpraktikerin, die liebe Petra Steinmann, einen Korb mit 20 Packungen Margarine mit je 500 g pro Packung aus einer Ecke geholt und mir den in die Hand gedrückt. Hammer, was war der schwer!!! Unvorstellbar, dass man immer so viel Gewicht mit sich rumgeschleppt hat. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass es jetzt schon mehr als 40 Packungen sind…!?!?

Was ich manchmal echt nervig finde, ist, dass man durch das viele Trinken so häufig zur Toilette laufen muss. Selbst nachts muss ich manchmal 2x dafür aufstehen. Wenn ich zum Beispiel am Wochenende mal ein Nickerchen auf der Couch machen möchte, gehe ich vorher schon prophylaktisch, um nicht nach einer halben Stunde durch den Drang wieder aufgeweckt zu werden. Auf der anderen Seite ist es ja gut, denn dadurch werden alle Stoffe, die nicht in den Körper gehören, ausgeschwemmt. Jaja, es gibt halt immer zwei Seiten einer Medaille.

Endlich keine peinlichen Situationen mehr

Letztens waren wir im Freizeitpark Walibi in Holland. Ja, ich gestehe, ich bin ein Freizeit- und Achterbahnjunkie. Das Achterbahnfahren oder andere Aktivitäten in solchen Parks, wo man in Sitzen festgeschnallt wird, wurden mir früher immer dadurch nur häufig verleidet, dass ich aufgrund meines Gewichtes immer nur bestimmte Sitze für „kräftige“ Personen nehmen konnte. Und wenn es solche Sitze nicht gab und ich mich in einen normalen Sitz setzen musste, war es mir immer höchst peinlich, wenn zwei Mitarbeiter des Fahrgeschäftes noch extra zu mir kamen und dann nochmal nachdrücken mussten, damit der Bügel sich auch richtig schloss. Oft habe ich mir dann gesagt, ich gehe dann lieber nicht auf diese Attraktion, denn es hat mir einmal gereicht, dass ich vor vielen neugierigen und schadenfrohen Blicken aussteigen musste, weil das „Nachdrücken“ nicht geklappt hat. Und heute? Stelle ich mich irgendwo an und bin völlig entspannt, weil ich mir keine Gedanken mehr darüber machen muss, ob ich mitfahren kann oder nicht. Mir tun dann jetzt die anderen Leute wahnsinnig leid, wenn ich nun sehen muss, wenn ich heutzutage in einer Wartschlange stehe und diese aufgrund ihres Gewichtes das gleiche Schicksal erleiden müssen wie ich damals. Ausserdem war ich früher immer Typ, der essensmäßig nie was mitgenommen hat in solchen Parks, denn das Essensangebot ist dort ja immens und heute? Pack ich mir meinen Rucksack mit Wasser, gekochten Eiern, Möhren und Gurkensticks ein, und kann essen, wann ich will, weil ich nirgends mehr anstehen muss und habe zudem noch Geld gespart.

Es grüßt euch die Angie

Unsere Gast-Abnehmbloggerin: Angie (53)

Sanguinum Abnehmbloggerin Angelika, 53Angie hat eine bewegte Abnehmgeschichte hinter sich. In der Naturheilpraxis Ganzheitlich in Mülheim an der Ruhr möchte Sie nun bei Petra Radtke-Steinmann ihr Gewicht wieder los werden.

Sie interessieren sich ebenfalls für die Sanguinum Stoffwechselkur und möchten sich unverbindlich beraten lassen? Finden Sie hier Ihren persönlichen Sanguinum-Therapeuten.