Lenas Sanguinum Tagebuch – Teil 10 – Endlich wieder Kleidergröße 38

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Hello again und liebe Grüße aus Hamburg!
Ist eigentlich noch irgendjemanden aufgefallen, dass es quasi über Nacht Winter geworden ist? Mindestens 2 wunderschöne Übergangsjacken müssen unangezogen im Schrank auf die nächste Saison warten. Frech. Zumal ich bei einigen endlich, endlich, den Reißverschluss wieder zu kriege. Naja, was will man machen…
Und was gibt’s so Neues von der Front?
Läuft bei mir. Inzwischen sind es 12,5 Kilo. Ich habe jetzt Größe 38. Das ist lange her, dass ich das letzte mal 38 anhatte. Dank guter Planung und Disziplin. Das ist mir auch am langen Wochenende um den 3. Oktober wieder hart aufgefallen, als ich am Freitag davor mit einer ellenlangen Einkaufsliste im Edeka stand und mein Essen für die nächsten Tage generalstabsmäßig durchgeplant hatte. Okay, Tatar direkt für Samstag, dann noch Hähnchen, das hält sich einen Tag im Kühlschrank. Für Montag dann also TK-Fisch. Okay, zum Tatar bisschen Pfannengemüse, zum Hähnchen dann Salat, der hält sich einen Tag, und Blumenkohl packt es locker bis Montag und passt auch gut dazu…
Als Obst am besten 2 Schalen Blaubeeren, aber lieber auch Grapefruits, die bleiben länger frisch, ja, und Quark hält sich, aber wie viele Eier brauche ich überhaupt, und habe ich noch Zwiebeln zuhause? … Ein Wunder, dass mein Hirn nicht implodiert ist. Und ja, ich gestehe, ich habe einer Rentnerin die letzten guten Champignons weggeschnappt, aber es war nötig. Zuhause ausgepackt kommt mein Freund zu mir, schaut sich die Ausbeute an und sagt nur kühl: „Naja, is ja auch Erntedank, dann haben wir gleich Deko.“
Neben meinen Snobby-Jogging Touren hatte ich also endlich Zeit, mich mal wieder dem Kochen zu widmen, und hier kommen meine neuen Highlights:
„Halb-Vegane-Tatar-Frikadellen“ oder „Bolognese-Frikadellen“ für alle, die den Joke mit dem „Halb-Vegan“ verpennt haben….

Ich hatte auch endlich Zeit, einen Klassiker der Low-Carb-Küche zu testen: Oopsies oder auch Wolkenbrot. Jaaaaa, ihr habt richtig gelesen, BROT. Naja, im weitesten Sinne Brot. 100g Magerquark (Kein Blog, ohne nicht mindestens 2 Mal Magerquark erwähnt zu haben…) mit einem Eigelb mischen, Eiweiß steif schlagen und unterheben. Das ganze mit Salz & Pfeffer abschmecken und 25 min bei 150 Grad auf einem Backblech backen. Im Ofen sehen sie dann auch fast aus wie Brötchen und gehen wahnsinnig auf. Kaum sind sie raus aus der Hitze, fallen sie um 80 % zusammen und sehen eher aus wie die hässliche Schwester eines Fladenbrots. (Anmerkung der 
Apropos Snack, ich hatte ja schon von meiner Liebe zum Kuchenaroma im Quark berichtet. Ich habe das jetzt mal ausgebaut. Anscheinend bin ich nicht die einzige, die andauernd mehr oder weniger schmackhafte Eiweißprodukte essen muss, und so hat die Sportindustrie etwas erfunden mit dem klangvollen Namen Flavdrops. Die Teile sind fett-, zucker- und kohlenhydratfrei. „Aber das ist doch dann nur Chemie“ höre ich die Gesundheits-Freaks jetzt rufen. Ja, korrekt. Aber manchmal ist es schön, wenn der Quark nach Vanille schmeckt oder irgendwas anderem, und wir reden hier von der Dosierung von 1 Tropfen auf 100-150g Quark. Also alles nicht schlimm. Ich habe mich an den Sorten Peanutbutter, Vanilla und White Chocolate versucht. Wobei ich aber nur letztere empfehlen kann. Peanutbutter riecht zwar herrlich nach Erdnuss, schmeckt aber so künstlich süß, dass es einem alles zusammen zieht. Vanilla ist okay, aber nicht so der Hit. White Chocolate schmeckt nicht im Ansatz nach Schokolade, aber wunderbar weich nach Stracciatella oder einem Sahnejoghurt. (Anmerkung der Redaktion: Bitte Fragen Sie Ihren Sanguinum Therapeuten, ob er oder sie von künstlichen Aromen in der Kurphase abraten würde.)
Try it!
So, das war’s von mir. Bleibt tapfer, haltet durch, es lohnt sich!
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