{"id":86644,"date":"2021-09-08T13:28:25","date_gmt":"2021-09-08T11:28:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sanguinum.com\/abnehmblog\/?p=86644"},"modified":"2022-02-26T19:00:18","modified_gmt":"2022-02-26T18:00:18","slug":"polyzystisches-ovarialsyndrom-ernaehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sanguinum.com\/abnehmblog\/know-how\/polyzystisches-ovarialsyndrom-ernaehrung\/","title":{"rendered":"Polyzystisches Ovarialsyndrom &#8211; Die richtige Ern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<p>Mindestens jede 10. Frau im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter ist in Deutschland vom PCOS, dem Polyzystischen Ovarialsyndrom, betroffen. Beim PCOS kommt es zu einer \u00dcberproduktion m\u00e4nnlicher Hormone, wodurch viele betroffene Frauen unfruchtbar sind. Oft leiden die Frauen zus\u00e4tzlich unter Haarausfall, unreiner Haut, m\u00e4nnlicher K\u00f6rperbehaarung und einer starken Gewichtszunahme. W\u00e4hrend bei gesunden Frauen Insulin den Blutzuckerspiegel reguliert, reagieren die Zellen bei PCOS Patientinnen schlechter auf Insulin (Insulinresistenz). Der K\u00f6rper produziert hier immer mehr Insulin, um den<br \/>\nBlutzuckerspiegel zu senken. Der hohe Insulinspiegel wiederum beg\u00fcnstigt \u00dcbergewicht und st\u00f6rt die hormonelle Balance. Frauen mit PCOS haben au\u00dferdem ein erh\u00f6htes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.<\/p>\n<p>Experten sind sich einig, dass auch schon eine geringe Gewichtsreduktion die Symptome des PCOS deutlich verringern kann. Die Frauen f\u00fchlen sich \u2013 k\u00f6rperlich und psychisch &#8211; deutlich besser und auch die Chancen auf einen normalen Eisprung und damit auf eine <a href=\"https:\/\/www.sanguinum.com\/abnehmblog\/know-how\/abnehmen-nach-der-schwangerschaft\/\">Schwangerschaft<\/a> k\u00f6nnen steigen. Eine Gewichtsreduktion kann durch mehr Bewegung und die \u00c4nderung der Ern\u00e4hrungsgewohnheiten erreicht werden. Bei der <a href=\"https:\/\/www.sanguinum.com\/abnehmblog\/know-how\/das-metabolische-syndrom\/\">Ern\u00e4hrung<\/a> sollte auch ein Augenmerk auf den Glyk\u00e4mischen Index der Lebensmittel gerichtet werden, denn dieser zeigt an, wie schnell und wie hoch der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss eines Lebensmittels ansteigt.<\/p>\n<h2>Ern\u00e4hrung bei PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom)<\/h2>\n<ul>\n<li>Die Ern\u00e4hrung sollte ausgewogen, vollwertig und n\u00e4hrstoffreich sein und haupts\u00e4chlich aus Gem\u00fcse<br \/>\nund zuckerarmem Obst bestehen.<\/li>\n<li>Kohlenhydrate (vor allem aus zuckerhaltigen Getr\u00e4nken und Lebensmitteln, stark zuckerhaltigem<br \/>\nObst und Produkten aus Wei\u00dfmehl) sollten reduziert werden.<\/li>\n<li>Man sollte auf ausreichend Eiwei\u00df aus tierischen und pflanzlichen Quellen achten, wobei man sich<br \/>\nbei Milchprodukten etwas zur\u00fcckhalten sollte, da diese Hautprobleme verst\u00e4rken k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Ausreichendes Trinken (30 ml\/kg K\u00f6rpergewicht) ist wichtig.<\/li>\n<li>Durch hochwertige pflanzliche \u00d6le und fetten Seefisch nimmt man essentielle Fetts\u00e4uren, wie<br \/>\nOmega 3 Fetts\u00e4uren, auf<\/li>\n<li>Bewegung hilft bei der Gewichtsreduktion und wirkt der Insulinresistenz entgegen. Gerade beim Polyzystischen Ovarialsyndrom ist \u2013 bedingt durch die hormonelle Dysbalance und die Insulinresistenz &#8211; eine dauerhafte Gewichtsreduktion schwierig.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deshalb kann es sinnvoll sein, sich bei der richtigen Ern\u00e4hrung von einem geschulten Therapeuten\/in unterst\u00fctzen zu lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mindestens jede 10. Frau im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter ist in Deutschland vom PCOS, dem Polyzystischen Ovarialsyndrom, betroffen. 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