Glossar

Verschiedene Begriffe aus der Welt der Gewichtsreduzierung:

Auf dieser Website kommen einige Fachbegriffe vor, die Ihnen hier erklärt werden. Man lernt ja bekanntlich nie aus!

Allgemeines Glossar zu Begriffen rund um das Abnehmen:

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Definition: Mit der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) wird der Körperfettanteil, Wasseranteil und Anteil der fettfreien Masse bestimmt. Dabei wird über zwei Elektroden mit einem schwachen Wechselstrom ein elektromagnetisches Feld im Körper aufgebaut. Die BIA ist eine Näherungsmessweise mit Schwankungen, die durch den Wasseranteil zum jeweiligen Messzeitpunkt bedingt sind.

Schwankungsausgleich: Bei der Sanguinum-Kur wird dreimal in der Woche gemessen, zudem gleicht der Sanguinum-Partner die Messfehler rechnerisch aus. Es kann z. B. sein, dass an einem Tag die Fettmasse höher und die Muskelmasse niedriger angezeigt werden. Meistens liegt dies am gleichzeitig gesunkenen Wasseranteil. Die Differenz der geringeren Wassermasse wird also von der künstlich erhöht scheinenden Fettmasse wieder abgezogen und bei der fettfreien Masse hinzugerechnet, um ein treffenderes Ergebnis zu erhalten.
Eine Bioimpedanzanalyse erhalten Sie kostenlos während des Informationsgesprächs bei Ihrem nächstgelegenen Sanguinum-Partner.


Blutzuckerspiegel

Funktion: Glucose ist ein wichtiger Energielieferant des Körpers. Gehirn, rote Blutkörperchen und Nierenmark benötigen Glucose zur Energiegewinnung. Dafür genügt bereits eine geringe Menge an Kohlenhydraten (die zu Glucose abgebaut werden) , da alle anderen Körperzellen die nötige Energie vorrangig im Fettstoffwechsel gewinnen können.

Fehlannahme: Ein Gehirn benötigt also nicht ständig „Nervennahrung“ in Form von Süßigkeiten – im Gegenteil, Süßigkeiten mit ihrem hohen Zuckeranteil führen zu einem kurzfristigen, sehr starken Blutzuckeranstieg, der mittels Insulinausschüttung zu einem nachfolgend starken Abfall führt, sodass der Körper gleich nach der nächsten „Zuckerwelle“ verlangt.
Folgen einer Unterzuckerung: Eine Unterzuckerung („Hypoglykämie“) kann verminderte Hirnleistung, vermehrte Adrenalinausschüttung, zittrige Hände, Schweißausbrüche, Verwirrtheit, Aggressivität und Krampfanfälle verursachen. Daher fühlt man sich bei Crash-Diäten meistens unkonzentriert und nervös bis aggressiv.

Messwert: Der Blutzuckerwert ist in der Medizin ein wichtiger Messwert. So liegt bspw. bei einem dauerhaften erhöhten Wert in der Regel ein Diabetes mellitus vor.
Die Normalwerte sind wie folgt (Werte differieren je nach Literaturquelle und Untersuchungsmaterial):

Zustand
Nüchtern
nach kohlenhydratreicher Mahlzeit
2 Std. nach Mahlzeit
Normalwert Blutzucker
max. 160 mg/dlmax. 8,9 mmol/l
max. 160 mg/dlmax. 8,9 mmol/l
unter 140 mg/dlunter 7,8 mmol/l

Werte für Nüchternblutzucker (NBZ) > 5,5 mmol/l bzw. > 99 mg/dl (nach anderen Quellen > 6,1 mmol/l bzw. 110 mg/dl) lassen auf eine gestörte Glucosetoleranz oder gar auf einen Diabetes mellitus schließen. Ein zu hoher Blutzuckerwert wird als Hyperglykämie bezeichnet, ein zu niedriger als Hypoglykämie.

Langzeitzucker (HbA1c): Das HbA1c ist eine Sonderform des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff in den Erythrozyten, der Sauerstoff transportiert). Da die Lebensdauer der Erythrozyten 120 Tage beträgt, kann das HbA1c den Blutzuckerverlauf über maximal drei Monate wiedergeben. Es wird daher auch als „Blutzuckergedächtnis“ bezeichnet. Da der Blutzuckerwert nur eine Momentaufnahme ist, die sich mit einer Mahlzeit sofort verändert, kann im Gegensatz dazu mit dem HbA1-Wert festgestellt werden, wie hoch die Kohlenhydratbelastung des Stoffwechsels in der mittelfristigen Vergangenheit war.

Die Sanguinum-Therapeuten prüfen das HbA1 bei Bedarf im Labor. Nach erfolgreich beendeter Sanguinum-Kur befindet sich dieser Wert (wie auch Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin, Triglyceride und andere relevante Werte) meistens wieder im Normalbereich, sodass man die gefährlichen Risikofaktoren schwerer Zivilisationserkrankungen messbar verringern konnte (siehe z. B. Artikel in der “Zeitschrift für Komplementärmedizin“).


Body-Mass-Index (BMI)

Definition: Der Body-Mass-Index bezeichnet das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße in Form einer Maßzahl. Die Formel wird wie folgt berechnet: „Masse in kg“ geteilt durch „Größe in cm zum Quadrat“.

Klassifizierung des BMI:
BMI < 16 Starkes Untergewicht
BMI 16 – 17 Mäßiges Untergewicht
BMI 17 – 18,5 Leichtes Untergewicht
BMI 18,5 – 25 Normalgewicht
BMI 25 – 30 Präadipositas / Übergewicht
BMI 30 – 35 Adipositas Grad I
BMI 35 – 40 Adipositas Grad II
BMI ≥ 40 Adipositas Grad III

BMI bei Kindern: Der BMI kann auch als Maß für die gesunde Entwicklung von Kleinkindern und Kindern dienen. Dafür werden die sogenannten Percentilekurven (bzw. Perzentilenkurven) verwendet, wobei der Durchschnitt der vorhandenen Werte den idealen BMI darstellt. Liegt der BMI über 97 % (97. Altersperzentil), gilt das Kind ist als adipös – liegt der BMI unter/bei 3 % (3. Altersperzentil) gilt ein Kind als untergewichtig.

Aussagekraft: Da der BMI weder Statur, Geschlecht noch Menge von Fett- und Muskelgewebe berücksichtigt, dient er lediglich als grober Richtwert. In der Sanguinum-Kur wird daher die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA, siehe unten) verwendet.

Mit dem BMI/WTHR-Rechner können Sie Ihren BMI ausrechnen.


Jo-Jo-Effekt

Auch: Jojo-Effekt, Yoyo-Effekt, Yo-Yo-Effekt
Definition: Der Jo-Jo-Effekt bezeichnet die Gewichtszunahme im Anschluss an eine Reduktionsdiät („Hunger-Diät“), d. h. eine Diät, bei der vornehmlich die Nahrungszufuhr reduziert wurde. Bei einer Wiederholung dieser Diäten kommt es vor, dass sich das Gewicht auf und ab bewegt –ähnlich einem Jo-Jo. Häufig ist das Endgewicht dann höher als das Gewicht vor der ersten Diät.

Ursache: Diäten, insbesondere radikale Reduktionsdiäten, signalisieren dem Körper in aller Regel eine Notsituation im Sinne einer Hungerzeit (z. B. durch anhaltende Dürre). Der Körper schaltet zur Sicherung des Überlebens den Stoffwechsel auf einen „Hungermodus“ um. Folge: Der Grundumsatz sinkt, um mit der Energie ökonomisch haushalten zu können. Dazu werden zuerst Wasser und die großen Energieverbraucher Muskeln abgebaut. Dies zeigt sich zwar als Gewichtsreduktion auf der Waage, die jedoch nicht durch die eigentlich gewünschte Reduktion des Körperfettes bedingt ist. Zudem sinkt mit den geschwundenen Muskeln der Grundumsatz, sodass nun noch weniger Kalorien verbrannt werden.

Wird nach der Diät wieder wie vor der Diät gegessen (besonders bei einer Überernährung), baut der Körper Reserven für die nächste Notsituation auf.

Vermeidung: Die Diät sollte nicht zu radikal sein, damit der Körper nicht auf den „Hungerstoffwechsel“ umschaltet. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Eiweiß- und Flüssigkeitszufuhr. Wenn zuvor eine Überernährung bzw. Fehlernährung stattgefunden hat, ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung unumgänglich, um das erreichte Gewicht zu halten. Die Vermeidung einer Stoffwechselverlangsamung beim Abnehmen haben auch die homöopathischen Spritzen der Sanguinum-Kur als Ziel.

Lösung bei Problemstoffwechsel: Mancher Stoffwechsel ist durch viele Diäten, Hormonumstellungen (z. B. Schwangerschaft, Menopause), Hormonbehandlungen (z. B. Kinderwunsch, hormonelle Verhütungsmethoden wie Anti-Baby-Pille oder Hormonspirale), Rauchstopp oder Medikamente so auf „Sparflamme“, dass es schwer ist, den Grundumsatz wieder zu erhöhen. Hier setzt die Sanguinum-Kur mit der homöopathischen Unterstützung durch die Injektionen an. Neben Ernährungsumstellung und homöopathischer Anregung lässt sich der tägliche Kalorienbedarf auch durch Bewegung (Ausdauertraining) und Muskelwachstum (Krafttraining) steigern.


Medizinisches Abnehmen

Warum medizinisches Abnehmen?
Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Diäten und Anbietern, wie Weight Watchers, Atkins Diät, Heilfasten, Schlank im Schlaf, Metabolic Balance, Kohlsuppendiät, BCM, Low Carb, Brigitte-Diät, HCG-Diät, Max-Planck-Diät, Ketogene Diät, LOGI, BodyMed, FDH, GLYX, Steinzeitdiät, Fettwegspritze (Injektionslipolyse), Annanas-Diät, Formuladiät, Reisdiät, Habitus24, South Beach Diät, Easylife, Nulldiät, Lipoweg, Fit-for-Fun-Diät, gesund und aktiv, Strunz Diät, Mayo Diät, Precon, Redumed, Kartoffeldiät…um einmal die Vielfalt aufzuzeigen.

Wer es alleine versucht, scheitert oft am Durchhalten und wählt im schlimmsten Fall eine sehr ungesunde Form des Abnehmens, das nicht nur mit Muskelverlust und Jojo-Effekt endet, sondern auch gesundheitliche Schäden verursachen kann. Jeder Mensch ist anders und bei so manchem haben wir z.B. eine bisher unentdeckte Schilddrüsenkrankheit gefunden. Wir sind daher der Überzeugung, dass gesundes Abnehmen von einem Therapeuten (Arzt oder Heilpraktiker) begleitet werden sollte, der den Gesundheitszustand komplett analysiert und auch ganzheitlich weiter behandeln kann, wenn es notwendig wird. Jeder der Sanguinum-Partner hat dafür bei problematischen Fällen den komplette interdisziplinären medizinischen Beirat hinter sich. Daher kommen die Sanguinum-Praxen auch auf ein Erfolgsquote von über 90%, selbst bei vorher “hoffnungslosen Fällen”.


Homöopathie

Hintergrund: Die Homöopathie bezeichnet eine Behandlungsmethode im Bereich der Alternativmedizin. Sie gründet auf den Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann (erste Veröffentlichungen ab 1796).
Ihr Name (altgriechisch wörtlich „ähnliches Leiden“) bezeichnet die wichtigste Grundannahme Hahnemanns: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“. So soll für den Kranken entsprechend seiner Leiden ein homöopathisches Mittel ausgewählt werden, das an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann.
Für diese Auswahl wurden Tabellen (Repertorien) erstellt, anhand derer sich die Krankheitserscheinungen des Patienten einem sogenannten Arzneimittelbild zuordnen lassen.

Herstellung der Arzneimittel: Die Grundsubstanzen werden wiederholt – meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100 (sogenannte Potenzierung) – mit Wasser oder Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben.
Anfangs war die Verdünnung der Giftigkeit vieler verwendeter Stoffe geschuldet, später erst folgte die so starke Verdünnung, dass in einigen Mitteln die Ausgangsstoffe nicht mehr physikalisch nachweisbar sind – dies gilt jedoch nur für die sogenannten „Hochpotenzen“ (ab D30) und nicht wie oft fälschlicherweise angenommen für alle Homöopathika. Die Erklärung, warum Hochpotenzen funktionieren, wird in der Quantenphysik gesucht.

Nachweisbare Konzentrationen: Viele Heilpraktiker und Ärzte arbeiten in Deutschland auch mit den Verdünnungen 1:10.000 und 1:1.000.000 (D4 und D6), in denen die Stoffe noch in nennenswerter Konzentration vorliegen. Dies gilt auch für den Einsatz der Homöopathika in der Sanguinum-Kur. Bei diesen weniger verdünnten Mitteln sind die regulären Dosis-Wirkungs-Beziehungen des verwendeten Stoffes zu beachten. Neben der bekanntesten D-Potenzierungsreihe (1:10) gibt es noch die C-Reihe (1:100), die M- (1:1000) und die LM- oder Q-Reihe (1:50.000).

Bekanntheit und Nutzung: In Deutschland wurden allein 2009 Homöopathika in der Höhe von 403 Mio. Euro umgesetzt, also rund 8 % aller rezeptfreien Arzneimittel. Davon wurden 27 % von einem Therapeuten verordnet, 73 % wurden direkt vom Anwender in der Apotheke gekauft.


Stoffwechsel / Metabolismus

Definition: Stoffwechsel oder Metabolismus bezeichnen die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen im Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten.
Diese biochemischen Vorgänge (z. B. Atmung oder Ernährung) dienen u. A. dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

Weitere Stoffwechselbegriffe:
Grundumsatz = Stoffwechsel bei völliger Ruhe
Baustoffwechsel = Vorgänge zum Aufbau und Erhalt von Körpersubstanz
Hungerstoffwechsel = Anpassung an geringes Nahrungsangebot
Energiestoffwechsel = chemische Umsetzungen zur Energiegewinnung


Waist-to-Hip-Ratio (WHR)

Definition: Waist-to-Hip-Ratio (WHR) bzw. Taille-Hüft-Verhältnis (THV) bezeichnet das Verhältnis von Bauchumfang zu Hüftumfang. Dieser wird wie folgt berechnet: „Umfang der Taille“ geteilt durch „Umfang der Hüfte“. Gemessen wird hierbei die Taille in Nabelhöhe und die Hüfte an der stärksten Stelle. Das WHR sollte bei Männern kleiner als 1,0 und bei Frauen kleiner als 0,85 sein.

Bedeutung: Das WHR zeigt an, wo die Fettdepots sitzen. So bedeutet bspw. ein bauchbetontes Übergewicht (Apfeltyp) ein viel höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, denn für das kardiovaskuläre Risiko ist vor allem das Fettverteilungsmuster entscheidend: Fettdepots im Bauchraum und an inneren Organen sind hier besonders nachteilig, da dieses innere Bauchfett (Viszeralfett) sehr stoffwechselaktiv ist und besonders viele Fettsäuren produziert, die in der Leber in andere Fette umgebaut werden und in der Blutbahn an der Arterioskleroseentstehung (Verstopfung der Blutgefäße) Anteil haben.

Folgen eines erhöhten WHR: Daher steigt mit der Zunahme des inneren Bauchfetts auch das Risiko für Folgeerkrankungen. Diese können z. B. Diabetes und Bluthochdruck sein, wobei sich vor allem die Blutfette nachteilig verändern: Zunahme des „schlechten“ LDL-Cholesterins und gleichzeitig Abnahme des gefäßschützenden „positiven“ HDL-Cholesterins. Die Folge: Gefäßverengung durch Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien und damit Einschränkung der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Organe. Die Spätfolgen reichen von Konzentrationsstörungen über Impotenz bis zu Herzinfarkt und Schlaganfall.

Mit dem BMI/WTHR-Rechner können Sie Ihren WHR ausrechnen.